Sebastian Kautz

Kieferorthopädische Praxis

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Behandlungsablauf

Erstberatung

Beim ersten Besuch beim Kieferorthopäden passiert noch nicht allzu viel. Es findet ein kurzes Gespräch statt, in dem Sie den Grund Ihres Besuchs mitteilen, evtl. haben Sie auch eine Überweisung vom Zahnarzt zum Kieferorthopäden bekommen. Der Kieferorthopäde inspiziert sodann das Gebiss und verschafft sich einen Überblick über die Situation. In aller Regel können danach schon erste Diagnosen gestellt und wichtige Fragen beantwortet werden: Welches Problem liegt vor? Was ist zu tun? Welche Spangen werden wahrscheinlich benötigt? Wie lange dauert die Behandlung? Zahlt die Kosten die Krankenkasse?
Außerdem wird der Patient aufgeklärt, welche weiteren Schritte erfolgen. Soll eine kieferorthopädische Behandlung stattfinden, benötigt der Kieferorthopäde umfangreiche, diagnostische Unterlagen. Diese werden zumeist beim zweiten Termin erstellt.

Diagnostik

Um die anstehende Behandlung exakt planen zu können, benötigt der Kieferorthopäde eine ganze Reihe von Unterlagen. So wird eine ausführliche Anamnese (bisherige Krankengeschichte) aufgenommen, es müssen Röntgenbilder gemacht werden, man benötigt Abdrücke von beiden Kiefern, um ein Gipsmodell von den Zähnen herstellen zu können, das man dann exakt vermessen kann, außerdem werden Fotos gemacht und je nach individuellem Bedarf eventuell sogar noch mehr. Dieser Termin nimmt längere Zeit in Anspruch, meist etwa eine halbe Stunde. Sind alle Unterlagen beisammen, erstellt der Kieferorthopäde die genaue Planung. Diese wird in Abwesenheit des Patienten erarbeitet.

Planbesprechung

Nachdem jeder einzelne Therapieschritt vorgeplant ist, erfolgt eine erneute Beratung des Patienten und gegebenenfalls der Patienteneltern. Hier wird nun der Ablauf der Behandlung genau erklärt und sämtliche Fragen können beantwortet werden. Erst danach wird der erstellte Heil- und Kostenplan vom Kieferorthopäden bei der Krankenkasse zur Genehmigung eingereicht (bei gesetzlich Versicherten) oder dem Patienten bzw. dessen Eltern ausgehändigt (bei privat Versicherten oder Selbstzahlern). Nachdem die Zusage zur Kostenübernahme (z.B. durch die Krankenkasse) eingegangen ist, kann die eigentliche Behandlung nun endlich beginnen.

Behandlungsbeginn mit herausnehmbaren Zahnspangen

Für die Herstellung von herausnehmbaren Zahnspangen wird erneut ein Abdruck benötigt. Zeitgleich kann sich der Patient aussuchen, wie die Spange gestaltet werden soll. Hierfür stehen eine Vielzahl von Farben, Glitzer und Bildchen zur Auswahl. Auch kann man den Namen in die Spange einarbeiten oder - ganz nach Belieben - das Emblem vom Lieblingsverein. Wer bei den angebotenen Bildchen nicht fündig wird, kann ein eigenes Bildchen erstellen. Hierfür reicht es, wenn uns per E-mail eine Bild-Datei geschickt wird, die wir dann auf Folie ausdrucken und in die Spange einarbeiten können.

Behandlungsbeginn mit fester Spange (Brackets)

Vor dem Einsetzen der festen Spange ist in den meisten Fällen ein Separieren der Zähne nötig. Hierfür werden kleine Gummis zwischen die hinteren Backenzähne geklemmt, die einige Tage getragen werden müssen. Beim gleichen Termin erfolgt eine Beratung über die verschiedenen Arten von Brackets, die den Patienten zur Verfügung stehen. Beim Folgetermin wird dann die feste Spange eingesetzt. Aus organisatorischen Gründen findet dies in unserer Praxis an einem der Vormittage statt. Man sollte mit Vorbereitung und Nachgespräch eine Stunde dafür einplanen.

Kontrolltermine

Die weiteren Folgetermine werden nach jedem Termin neu festgelegt. In der Regel müssen Patienten mit fester Spange einmal im Monat zur Kontrolle, bei Patienten mit herausnehmbarer Spange sind die Termine meist aller zwei Monate.


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